Eckhart König (Jan-Gregor Kremp, l.) ist von Max
(Jakob Diehl) nicht sonderlich begeistert

Der blinde Fleck

KINOSTART: 01.01.2007 • Psychokrimi • Deutschland (2007) • 85 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Der blinde Fleck
Produktionsdatum
2007
Produktionsland
Deutschland
Laufzeit
85 Minuten
Regie
Kamera
Schnitt

Der Streifenpolizist Eckhart König lebt mit seiner Frau Marianne und der 18-jährigen Tochter Laura in einer beschaulichen Kleinstadt. Eckhart ist beliebt, macht seine Arbeit mit routinierter Gründlichkeit und kümmert sich fürsorglich um die sportliche Aktivität seiner Tochter. Die scheinbare Familienidylle gerät jedoch aus den Fugen, als Laura und ihr Freund Max in Verdacht geraten, zwei Kollegen des Vaters getötet zu haben ...

Nach eigenem Drehbuch inszenierte Regisseur Tom Zenker diesen Psychokrimi, der nicht von vordergründiger Action lebt, sondern seine Spannung aus der Figurenkonstellation und den inneren Konflikten der Protagonisten bezieht. Besonders Jan-Gregor Kremp überzeugt in der Rolle des Familienvaters, der sich von einem Tag auf den anderen mit dem Vorwurf konfrontiert sieht, seine Tochter sei eine Mörderin. Gekonnt gibt Kremp den Polizisten zwischen Zweifel und Hoffnung, zwischen dienstlicher Pflicht und familiärer Bindung, der aber weiß, dass niemals mehr alles so sein wird wie zuvor. "Der blinde Fleck" wurde 2009 mit dem Deutschen Fernsehkrimipreis ausgezeichnet.

Foto: ZDF/Maria Krumwiede

Darsteller
Josef Heynert
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Mitte 30 und beruflich am Ende: Mark Waschke als
Gerrit
Mark Waschke
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Nina Petri
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Weitere Darsteller

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