Exodus: Götter und Könige

KINOSTART: 25.12.2014 • Monumentalfilm • USA/Großbritannien/Spanien (2014) • 150 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Exodus: Gods And Kings
Produktionsdatum
2014
Produktionsland
USA/Großbritannien/Spanien
Filmstudio
20th Century Fox, TSG Entertainment, Chernin Entertainment, Babieka Films, Volcano Films, Scott Free Productions
Budget
140.000.000 USD
Einspielergebnis
268.031.828 USD
Laufzeit
150 Minuten
Regie
Music
Alberto Iglesias
Kamera
Dariusz Wolski, Mark Patten, David Acereto, Graham Hall, Al Hindley, Julian Morson, Imanol Nabea, Stefan Stankowski, Julio Vallejo, Ibon Antuñano, Kerry Brown, Inesa De La Roche

Er wiedersetzte sich einem Imperium und veränderte die Welt.

In grauer Vorzeit wachsen im alten Ägypten in der Pharaonenfamilie die beiden Jungen Moses und Ramses wie Brüder auf. Sie sind zwar nicht blutsverwandt, stehen sich aber dennoch sehr nahe.

Inzwischen zu Männern geworden muss der starke Moses erfahren, dass er - als Kind ausgesetzt - zum Volk der versklavten Israeliten gehört. Mehr und mehr wachsen sein Groll gegenüber den Ägyptern und deren unmenschliches Verhalten gegenüber den unterdrückten Israeliten. Doch als sich Moses zum Verteidiger der Sklaven erhebt, verliert er seinen Status an der Seite des neuen Pharaos Ramses.

In einer Vision, in der ihm Gott als Kind erscheint, erfährt der verhärmte Moses seine Bestimmung: er soll die 400.000 Israeliten durch die Wüste ins gelobte Kanaa führen. Da aber der neue Herrscher seinen Groll gegenüber Moses kaum noch zu zügeln vermag, nimmt Ramses mit seinen Truppen die Verfolgung der Flüchtlinge auf ...

Von Ridley Scott nicht zu toppen

Biblische Geschichten begeistern schon seit Anbeginn des bewegten Bildes ein geneigtes Publikum und sorgten schon in Stummfilmzeiten für erstaunliche Meisterwerke wie etwa David Wark Griffiths "Intolerance" oder "Arche Noah - Das größte Abenteuer der Menschheit" von "Casablanca"-Regisseur Michael Curtiz.

Monumentalfilmer Cecil B. DeMille griff das Moses Thema seines Stummfilms "Die Zehn Gebote" 1956 erneut auf und schuf ein auch heute noch atemberaubendes, bildgewaltiges Werk, das nun auch "Alien"-Meister Ridley Scott trotz Computer-Bilder nicht zu toppen vermag.

Unauthentisch Besetzung

Auch wenn Scott in seinem Moses-Epos einige starke Momente gelungen sind, hat er sich am Bibel-Stoff offensichtlich verhoben: Zu fahrig und sprunghaft ist die Erzählweise und nahezu völlig unauthentisch die gesamte Besetzung.

Lässt man sich Christian "Batman" Bale - ebenso wie Charlton Heston in der 1956er-Fassung - als Hebräer bzw. Israelit noch gefallen, wirken vor allem die britischen bzw. italienisch-stämmigen Ägypter durchweg lächerlich. Ob nun Joel Edgerton als Ramses, John Turturro als dessen Vater und Sigourney Weaver als Mutter oder der Schotte Ewen Bremner als Priester und Ben Mendelsohn als Stadthalter - das wirkt so, als würde man in einem Wikingerschiff ausschließlich schwarze Akteure antreffen.

Was bleibt sind ein paar gelungene Effekte und Bilder, der Rest dürfte nur Bibel- und Scott-Fans halbwegs befriedigen.

Darsteller

Starke Typen liegen ihm: Oscar-Preisträger Ben Kingsley.
Ben Kingsley
Sunnyboy und Oscar-Preisträger aus Wales: Christian Bale.
Christian Bale
Ein Schotte von nebenan: Ewen Bremner
Ewen Bremner
Golshifteh Farahani
Hiam Abbass studierte zunächst Fotografie und machte dann eine Schauspielausbildung.
Hiam Abbass
Stand für die großen Regisseure vor der Kamera: John Turturro.
John Turturro
Schauspielerin Alien-Erfahrung: Sigourney Weaver.
Sigourney Weaver
Joel Edgerton: Seine Filme und Karrierehöhepunkte im Porträt.
Joel Edgerton
Aaron Paul
Aaron Paul
Weitere Darsteller
Ben Mendelsohn María Valverde Isaac Andrews Indira Varma Χρήστος Βουδούρης Tara Fitzgerald Dar Salim Andrew Tarbet Ken Bones Hal Hewetson Christopher Sciueref Emun Elliott Kevork Malikyan Alejandro Naranjo Philip Arditti Giannina Facio Anton Alexander Jon Rod Maykol Hernández Aaron Neil Nicholas Khan Phil Perez Jorge Suquet Abhin Galeya Anthony Rotsa Ayoub El Hilali Miquel García Borda Pedro Alberto Galindo

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