Haroon (Atta Yaqub, M.) versucht sich mit kleinen
Jobs über Wasser zu halten

Fernes Land

KINOSTART: 02.02.2012 • Drama • Deutschland (2011) • 88 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Fernes Land
Produktionsdatum
2011
Produktionsland
Deutschland
Laufzeit
88 Minuten
Regie
Schnitt

Der Leipziger Versicherungsvertreter Mark wird nicht gerade vom Glück verfolgt, denn er ist unglücklich in seinem Job, würde viel lieber seiner Japan-Leidenschaft vor Ort frönen und noch dazu hat sich seine Freundin Nina von ihm getrennt. Auch der pakistanische Friseur Haroon hat es alles andere als einfach: Seit drei Jahren lebt er illegal in Deutschland und ist ständig von Abschiebung bedroht. Als sich in einer kalten Winternacht die Wege der beiden kreuzen, ist dies der Auftakt zu einer außergewöhnlichen Nacht ...

Der aus dem indischen Amritsar stammende, seit 1992 in Leipzig lebende Regisseur Kanwal Sethi lässt in seinem Drama mit komödiantischen Einschlag (gleichzeitig sein Langfilm-Debüt) zwei völlig unterschiedliche Charaktere aufeinander treffen. Einerseits der etablierte Bundesdeutsche, den es in die Ferne zieht, anderseits der illegale Einwanderer, der so gern legal in Deutschland bleiben würde. Die Annäherung der beiden Hauptfiguren ist dabei ziemlich konstruiert, wirkt wenig glaubhaft und bedient sich nur allzu gern in der Klischeekiste. Einzig die darstellerischen Leistungen von Christoph Franken und Atta Yacub sowie die mitunter atmosphärisch dicht eingefangenen Szenen in einem muslimischen Schlachthof und einer asiatischen Markthalle bewahren dieses Werk vor dem totalen Absturz.

Foto: missingFilms

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