Zero Mostel (l.) mit Gene Wilder in "Frühling für
Hitler"
Zero Mostel (l.) mit Gene Wilder in "Frühling für
Hitler"

Frühling für Hitler

KINOSTART: 01.01.1970 • Satire • USA (1967)
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Springtime for Hitler - The Producers
Produktionsdatum
1967
Produktionsland
USA
Regie

Früher landete der Broadway-Produzent Max Bialystock einen Kassenschlager nach dem anderen. Doch diese Zeiten sind lange vorbei. Heute produziert Bialystock nur noch Flops. Seine Geldgeber sind reiche alte Damen, denen Bialystock als Gegenleistung in jeder erdenklichen Form zu Diensten sein muss. Das Blatt scheint sich zu wenden, als eines Tages der neurotische Buchprüfer Leo Bloom bei Bialystock vorbeischaut. Bloom entdeckt, dass Bialystock für sein letztes Stück ein offizielles Budget von 60000 Dollar veranschlagt und erhalten hat, davon aber nur 58000 Dollar ausgegeben wurden. Diese lapidare Unstimmigkeit bringt Bloom auf eine großartige Idee: Man könnte zunächst mit der Aussicht auf eine hohe Gewinnbeteiligung zahllose Geldgeber ködern; dadurch käme ein riesiges "offizielles Budget" zusammen, von dem man jedoch in Wahrheit nur einen Bruchteil ausgibt. Würde man anschließend einen gigantischen Flop produzieren, könnte man den "inoffiziellen" Differenzbetrag für sich einstreichen - denn ohne Kassenerfolg gibt es auch keine Gewinnbeteiligung für die Geldgeber, deren prozentualer Anteil insgesamt ohnehin höher wäre, als Bialystock und Bloom je einnehmen könnten. Bialystock ist von Blooms Plan hellauf begeistert. In einem Stück des durchgeknallten deutschen Autors Franz Liebkind finden die beiden die perfekte Vorlage für ihren "vorsätzlichen" Flop ...

Mit "Frühling für Hitler" drehte Mel Brooks eine aberwitzige Showbiz-Komödie. Von exzentrischen Produzenten über eitle Darsteller bis hin zu snobistischen Kritikern nimmt der Film sämtliche Berufsgruppen aufs Korn, die mit dem Showgeschäft ihr täglich Brot verdienen. Gene Wilder wurde für seine komödiantische Glanzleistung als neurotischer Buchprüfer mit einer Oscar-Nominierung belohnt. Regisseur und Autor Mel Brooks erhielt den Oscar für das beste Originaldrehbuch. Im Frühjahr 2001 inszenierte Brooks am Broadway eine Bühnenversion des Films - abermals mit durchschlagendem Erfolg bei Kritik und Publikum.

Foto: ZDF/ARD/Degeto

Darsteller

Schon viele Jahre dabei: Gene Wilder
Gene Wilder
Lesermeinung

BELIEBTE STARS

Ein viel beschäftigter Kino- und TV-Darsteller: Alexander Beyer
Alexander Beyer
Lesermeinung
Tanja Wedhorn
Tanja Wedhorn
Lesermeinung
Immer eine schwer lastende Figur: Richard Harris drehte Filme ganz unterschiedlicher Qualität
Richard Harris
Lesermeinung
Debütierte 1994 als Schauspieler und ist seitdem in vielen Filmen und Fernsehserien zu sehen: Michael Peña.
Michael Peña
Lesermeinung
Zweifacher Oscar-Gewinner: Tom Hanks.
Tom Hanks
Lesermeinung
Enzi Fuchs im Porträt - die Karriere, die Serien und die Filme der Schauspielerin.
Enzi Fuchs
Lesermeinung
Eisi Gulp belebt als Schauspieler und Kabarettist die deutsche TV- und Theaterlandschaft. Der gebürtige Münchner ist durch Rollen wie im "Tatort" oder in "Willkommen bei den Hartmanns" bekannt geworden.
Eisi Gulp
Lesermeinung
Feierte 2001 mit seiner Rolle in "Donnie Darko" seinen Durchbruch: Jake Gyllenhaal.
Jake Gyllenhaal
Lesermeinung
Elisabeth Lanz im Porträt: Karriere und Leben der österreichischen Schauspielerin.
Elisabeth Lanz
Lesermeinung
Ein Charakterkopf: Michael Mendl.
Michael Mendl
Lesermeinung
Zum Bösewicht geboren? Mads Mikkelsen
Mads Mikkelsen
Lesermeinung
Alle Infos zu Ralf Schmitz im Porträt.
Ralf Schmitz
Lesermeinung
Auch auf dem Roten Teppich ein Schneewittchen: Lily Collins
Lily Collins
Lesermeinung
Kim Basinger gehört zu den meist gefragten Stars
Kim Basinger
Lesermeinung