Was machen die denn da mit der Kamera? Schaulustige 
im Paris der 20er Jahre  
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im Paris der 20er Jahre  

Paris la belle

KINOSTART: 01.01.1970 • Kurzfilm • Frankreich (1928)
Lesermeinung
Produktionsdatum
1928
Produktionsland
Frankreich
Eine Träumerei der Brüder Prévert über die Schönheit des Paris von gestern. 1928 drehte Pierre Prévert mit seinem Bruder Jacques und dem gemeinsamen Freund Marcel Duhamel seinen ersten Film "Souvenirs de Paris", der unvollendet blieb. 1959 kamen Farbsequenzen hinzu, die an denselben Orten wie die 31 Jahre zuvor entstandenen Schwarzweißaufnahmen gedreht wurden. Den Kommentar zu diesem Spaziergang durch die "verlorene" und die "wiedergefundene Zeit" sprechen Arletty und Jacques Prévert. Mal schlagen sie einen poetischen, mal einen ironischen, mal einen schmerzvollen Ton an. Der Film ist eine überraschende, treffende und bezaubernde Hommage auf Paris, auf das besondere Flair und die hübschen Mädchen der Stadt. Denn "die Schönheit von Paris ist die seiner Mädchen". Auch wenn Paris sich ändert, bleiben die Mädchen so schön wie zuvor.

Die beiden Prévert-Brüder waren unzertrennlich und nahmen an verschiedenen Kunstströmungen der 20er und 30er Jahre in Frankreich teil, von den Surrealisten bis zu der linken Theatergruppe "Groupe Octobre". Am engsten aber haben sie im Film zusammengearbeitet, selbst wenn Jacques zufolge "Pierre das Kino mehr liebte" als er selbst. Jacques schrieb die Drehbücher und komponierte die Musik, Pierre führte Regie. Mit "L'affaire est dans le sac" brachten sie ihren besten Film heraus. "Jedes Mal, wenn Pierrot einen neuen Film machte, hieß es: "Ein Film wie kein anderer." "Paris la belle" war also dazu bestimmt, das Licht der Welt zu erblicken, da Paris nach Aussage von Prévert "eine Stadt wie keine andere ist".

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