Woher hatte Prinzessin Leia in "Krieg der Sterne" eigentlich die Pläne des Todessterns, die zu dessen Zerstörung führten? Diese Frage will nun das Spin-off der Sternensaga beantworten. Die entscheidende Figur ist dabei die junge Jyn Erso (Felicity Jones).

Vom Imperium als Kriminelle verfolgt, schließt sie sich einer Gruppe von Rebellen an, die erfahren hat, dass Militärdirektor Krennic (Ben Mendelsohn) den Bau eines Todessterns vorantreibt. Die Widerstandskämpferin Mon Mothma (Genevieve O'Reilly) hat einen guten Grund, Jyn in ihre Pläne einzubeziehen. Denn deren Vater Galen (Mads Mikkelsen) ist einer der entscheidenden Köpfe beim Bau der Superwaffe.

Hoher Wiedererkennungswert

Auch wenn "Star Wars"-Fans mit Ausnahme von Mon Mothma eine komplett neue Gruppe von Personen kennenlernen, feuert Disney eine komplette Breitseite in ihr Nostalgie-Zentrum ab. Ob Sternenzerstörer, Stormtrooper, AT-ACTs, Todesstern oder die alten Rebellenuniformen – "Rogue One" liefert eine Hochglanzfassung der ikonischen Elemente der ursprünglichen Trilogie.

Dazu gehört auch ein Wiedersehen mit Darth Vader, das bereits der Trailer versprach, und einmal mehr ein schlanker Droide, der für das humoristische Element sorgt.

Während "Das Erwachen der Macht" sich aber nahezu komplett diesem Nostalgie-Faktor verschrieb und kaum Innovatives bot, sollte Regisseur Gareth Edwards ("Godzilla", 2014) "Rogue One" eine ganz neue, düstere Stimmung verpassen und den Fokus auf die kriegerischen Elemente der Geschichte richten.