In der Fortsetzung von "Tad Stones - Der verlorene Jäger des Schatzes!" muss der knubbelnasige Held erneut ein Abenteuer bestehen.
Tad Stones, das ist ein Bauarbeiter mit Ambitionen, Archäologe zu werden.

Tad Stones und das Geheimnis von König Midas

KINOSTART: 11.01.2018 • Kinderfilm • E (2017) • 85 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Tadeo Jones 2: El secreto del rey Midas
Produktionsdatum
2017
Produktionsland
E
Budget
10.778.400 USD
Einspielergebnis
34.156.960 USD
Laufzeit
85 Minuten

Filmkritik

Goldige Zeiten
Von Heidi Reutter

Im neuen Animationsfilm geht das Abenteuer um den tollpatschigen Bauarbeiter Tad Stones weiter. Der Hobby-Archäologe wandelt auf den Spuren des berühmten griechischen Gottes.

"Tad Stones – Der verlorene Jäger des Schatzes!" war 2013 ein Achtungserfolg. Produziert mit einem verhältnismäßig geringen Budget von ein paar Millionen spielte er weltweit rund 60 Millionen Dollar ein. Der grandios gemachte Zeichentrickfilm aus Spanien über den kleinen Bauarbeiter mit den großen Träumen war nicht nur unterhaltsam, sondern auch derart gut gemacht, dass man ein professionelles US-Animationsstudio dahinter vermutete. Im zweiten Teil beweisen die spanischen Macher von Lightbox Entertainment einmal mehr, dass sie den Vergleich mit amerikanischen Produktionen nicht zu scheuen brauchen.

Tad ist eigentlich ganz zufrieden mit seinem Leben auf der Baustelle über den Dächern der Großstadt Chicago: Wenn er nicht schuftet, dann studiert er nämlich Archäologie. Auch privat hat er große Pläne: Er will der hübschen Star-Archäologin Sara Lavrof, die in den USA gerade groß rauskommt und sogar das Titelblatt von "National Geographic" ziert, endlich seine Liebe gestehen.

Wie der Zufall es will, ruft ihn Sara an, um ihn zu einer Konferenz einzuladen. Da zögert der verliebte Tad nicht lange und gerät unfreiwillig in das nächste Abenteuer. Denn ein paar Gangster planen, das wertvolle Pergament zu stehlen, das Sara eigentlich der Öffentlichkeit vorstellen wollte. Sara wird von der Bande um den gierigen Millionär Jack Rackham entführt. Sie soll ihm helfen, die Glieder einer magischen Kette zu finden, die König Midas einst seine Macht verlieh. Wir erinnern uns: Alles, was er anfasste, wurde der Sage nach zu Gold.

Dass er seine Liebste befreien will, ist für Tad Ehrensache. Dabei wird er auf seinem archäologischen Abenteuer-Trip nicht nur von seinem Hund Jeff und einem Papagei begleitet, sondern auch noch von einer ziemlich durchgeknallten Mumie, die im Film für viele kuriose Situationen und Lacher sorgt. Doch der gutmütige Tad darf sein Ziel nicht aus den Augen verlieren: Sara zu retten und die fehlenden, über ganz Europa verteilten Glieder der magischen Kette zu finden, um sie unschädlich zu machen.

Natürlich ist diese Schatzsuche gewollt ziemlich action- und temporeich, wobei der Humor des Films im Wesentlichen der amüsanten, gänzlich überdrehten Figur der Mumie zu verdanken ist. Sie legt einen wunderbaren Wortwitz an den Tag und ist oftmals ähnlich ungeschickt wie der Filmheld Tad Stones.

Unterhaltsam und kindgerecht

Mit "Tad Stones und das Geheimnis von König Midas" ist den ambitionierten Filmemachern (die bewusst nach dem amerikanischen Markt schielen, indem sie Tads Lebensmittelpunkt nach Chicago verlegt haben) einmal mehr ein großer Wurf gelungen. Eine unterhaltsame, kindgerechte Anspielung an die Abenteuer-Filme von "Indiana Jones", aufwendig gemacht, mit viel Liebe für die Figuren und fürs Detail. Dass manches ein bisschen albern wirkt, mag man den Filmemachern daher nachsehen. Es ist ein sympathischer Familienfilm, der mit viel Menschlichkeit einen knubbelnasigen Helden feiert, der als Möchtegern-Archäologe die Welt erobert.

Quelle: teleschau – der Mediendienst

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