In Tanger sucht die Band um Tom nach Inspirationen für die eigene Kreativität. Mit Tom kommt auch dessen Freundin Pia nach Marokko. Da sich beide unsicher in ihrer Beziehung fühlen kommt es wie es kommen muss: In einer Bar treffen sie die junge Amira, die in einer Prostituierten-WG wohnt. Ihr Traum: von einem Mann in die westliche Welt mitgenommen zu werden. So beginnt sie mit eine Affäre mit Tom ...

Wieder einer jener Langeweiler um eine gestörte Beziehung, deren Figuren Trost in der Exotik suchen. Diese Dreiecksgeschichte – das Spielfilmdebüt von Irene von Alberti – plätschert vor sich hin, ohne in dramatische Gewässer zu fahren oder gar eine Art Katharsis anzustreben. Ein prickelnder und vor allem gut gespielter Culture Clash ist "Tangerine" leider nicht.

Foto: Filmlichter