Während des Zweiten Weltkriegs träumen in der türkischen Provinz die jungen Männer Rüstü und Muzaffer davon, als Poeten ihr Geld zu verdienen. Während Rüstü Buchhalter des Kohlebergwerks ist, arbeitet Muzaffer in der Verwaltung. Als sie eines Tages ein hübsches Mädchen entdecken, schließen die Freunde eine Wette ab, wessen noch zu schreibendes Gedicht der schönen jungen Frau besser gefallen wird. So entspinnt sich eine Dreiecksgeschichte, die entschieden von der Tatsache gestört wird, dass beide Männer an Tuberkulose leiden. Während Rüstü einen Platz im Sanatorium bekommt, versucht Muzaffer das Herz der Schönen zu gewinnen ...

Mit tollen Bildern und einer starken Kameraführung taucht dieses Drama von Yilmaz Erdogan ("Vizontele", "Neseli Hayat") in die Historie ein und entflicht ein tödlich endendes Werk um Liebe und Verderben. Leider sind einige Darsteller zu alt für die jeweiligen Rollen. Zudem ist der Schnitt recht fahrig, zumal sich hier viele Anschlussfehler entdecken lassen. Dennoch: dank der tollen Bilder kann man sich diese tragische Romanze durchaus anschauen. Übrigens: Regisseur Erdogan ist hier in der Rolle des Lehrers zu sehen.

Foto: Kinostar