Bâbak ist ein afghanischer Exilant, der ín Brüssel seit 20 Jahren ein eher schäbiges Dasein fristet. Er lebt in einer heruntergekommenen Pension und hat gerade seinen Job als Waggonreiniger verloren. Da bekommt er eines Tages Besuch von einem seltsamen Fremden. Der stellt sich als Afghane Sârbân vor und behauptet, in Brüssel einen Verwandten zu suchen. Doch schon bald wird klar, dass die beiden Männer ein finsteres Geheimnis verbindet...

Dieses Regiedebüt von Nora Hoppe ist einer jener Filme, an dem sich die Geister scheiden: Die internationale Koproduktion beschäftigt sich zwar mit der Isolation von Einwanderern, weiß aber außer ellenlangen Einstellungen und bedeutungslosen Dialogen zu dem Thema nichts zu sagen. So kann man nur festellen, dass dies für die einen große Kunst ist und für andere lediglich ein langweiliges Kammerspiel.