Der junge Boxer Cassius Clay debütiert 1960 als Profi dank der finanziellen Unterstützung von elf Millionären. Sie heuern den berühmten Trainer Angelo Dundee an, um den 18-jährigen, der im gleichen Jahr die olympische Goldmedaille im Boxen gewonnen hat, auf die Teilnahme an der Weltmeisterschaft im Schwergewicht vorzubereiten. Vier Jahre später, mit 22 Jahren, nimmt Clay Sonny Liston tatsächlich den Weltmeisterschaftstitel ab. Daraufhin verspottet Clay die versammelten Sportjournalisten und lässt verlauten: "Vorsicht, ich bin der Größte!" Wenige Monate später tritt der umstrittene Boxer, inspiriert von Elija Muhammad und Malcolm X, der politisch-religiösen Organisation "Nation of Islam" bei und ändert seinen Namen in Muhammad Ali. Als er plötzlich von der Musterungsbehörde, die ihn zuvor abgewiesen hat, zum Militärdienst verpflichtet werden soll, lehnt er aus religiösen Gründen ab. Daraufhin wird ihm der Weltmeistertitel entzogen. Fast vier Jahre dauert der Rechtsstreit, bis der oberste Gerichtshof der USA das Handeln der Musterungsbehörde für illegal erklärt und Ali erlaubt, gegen den unbesiegten Schwergewichtler Joe Frazier anzutreten...

Regisseur Tom Gries ("Herrscher der Insel", "Nevada Pass") erzählt nach Muhammad Alis Autobiografie "The Greatest: My Own Story" diesen mitreißenden Boxerfilm mit biografischen Hintergrund, in dem sich Muhammad Ali selbst spielt. Über 30 Jahre später entstand mit "Ali" ein weiterer Film über den größten Boxer aller Zeiten, der von Will Smith hervorragend verkörpert wurde.