Nach Ende des Zweiten Weltkriegs hausen in einem sibirischen Arbeitslager die unterschiedlichsten Gefangenen. Einige von ihnen planen die Flucht, wobei weniger die Bewachung und Befestigung des Lagers ein Problem darstellt, sondern die Lage inder unwirtlichen Landschaft. Dennoch gelingt es einer kleinen Gruppe zu fliehen und den Häschern zu entrinnen. Doch nun liegt ein Gewaltmarsch ungeahnten Ausmaßes vor den Flüchtlingen – der schon bald erste Opfer fordert ...

Basierend auf einer wahren Geschichte, zusammengefasst in den Buch "The Long Walk: The True Story of a Trek to Freedom", drehte Peter Weir ein Flüchtlingsdrama, bei dem sich die Strapazen (Kampf gegen den inneren Schweinehund, Naturgewalten, Hunger, Kälte usw.) der Protagonisten leider kaum nachvollziehen lassen. Nur zu erwähnen, dass nach dem langen Marsch in die Mongolei nun der Weg nach Tibet und über den Himalaya nach Indien fortgesetzt werden muss, reicht da nicht aus. Trotz der guten Darstellerriege überzeugt deshalb dieses Abenteuerdrama kaum. Da weiß man erst einmal, wie gut eigentlich "So weit die Füße tragen" ist.

Foto: Splendid (Fox)