Bedrohte Natur: Im Nordwesten Kanadas sind Orcas, Buckel- und Finnwale zu Hause.
Die Dokumentation "The Whale and the Raven" eröffnete das diesjährige DOK.fest München.

The Whale and the Raven

KINOSTART: 05.09.2019 • Dokumentarfilm • D / CA (2019) • 106 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
The Whale and the Raven
Produktionsdatum
2019
Produktionsland
D / CA
Laufzeit
106 Minuten

Filmkritik

Ein ewiges Ringen
Von Sven Hauberg

Mensch gegen Natur: Der Dokumentarfilm "The Whale and the Raven" erzählt von einem bedrohten Paradies im Nordwesten Kanadas.

Es ist eine uralte Frage, die Regisseurin Mirjam Leuze in ihrem Dokumentarfilm "The Whale and the Raven" aufwirft: Darf sich der Mensch die Welt untertan machen? Leuze reiste für ihre Dokumentation nach Kitimat, eine Kleinstadt im Nordwesten Kanadas. Hier stellt sich diese Frage mit fast biblischer Wucht. Orcas, Buckel- und Finnwale tummeln sich in den kalten Gewässern vor der Küste der Stadt, seit Jahrtausenden schon. Die Tiere sind fester Bestandteil der Mythologie der Gitga'at First Nation, die den Walen magische Kräfte zuschreibt. Doch die Moderne bedroht dieses raue Paradies: Eine Exportanlage für Flüssiggas soll in der weitgehend unberührten Natur entstehen, gigantische Tankschiffe würden dann die Routen der Wale kreuzen.

Mirjam Leuze beobachtet für ihren Film die majestätischen Meeressäuger, ihr Interesse gilt aber vor allem jenen, die sich um die Wale sorgen: Sie begleitet die Walexperten Hermann Meuter und Janie Wray, die die Tiere seit Jahren erforschen. Was treibt sie an? Leuze ist mit ihrem Film, der das diesjährige DOK.fest München eröffnete, nah dran an den Menschen. Die Wale, um die es eigentlich geht, verliert sie dabei aber bisweilen ein wenig aus dem Blick.


Quelle: teleschau – der Mediendienst

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