Nachdem der einstige TV-Produzent Joachim nach einem heftigen Karriereknick in den USA eine kuriose Burlesque-Show auf die Beine stellen konnte, hofft er in Frankreich auf sein Comeback und tingelt mit seiner Truppe von Provinzstadt zu Provinzstadt. Stets pflegt er seinen Optimismus, auch wenn ein Rückschlag dem nächsten folgt. Immer noch hofft er auf einen krönenden Tournee-Abschluss in Paris, gibt sozusagen sein letztes Hemd, um die Truppe bei Laune zu halten ...

Was den Schauspieler Mathieu Amalric bewogen hat, diesen Stoff selbst zu inszenieren, bleibt fraglich. Die Rolle des gescheiterten Unterhaltungs-Manager hat zwar seinen Reiz, doch die gesamte Geschichte ist derart langweilig, die Show ist unglaublich unerotisch, die Figuren der Truppe alles andere als schillernd. So jagt eine Peinlichkeit die nächste, eine holprige Szene die andere und witzig ist das Ganze auch nicht. Spannung oder Kuriositäten sehen tatsächlich anders aus. Dennoch: die Jury der Internationalen Filmfestspielen von Cannes bedachten Amalric mit dem Preis für die Beste Regie.

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