Nach einem heftig Streit mit ihrem Mann findet sich Carla nicht im ersehnten Urlaub, sondern ausgesetzt am Straßenrand wieder. Jetzt muss sie selbst sehen, wie sie nach Santiago zurückfindet. Auf der Straße trifft sie den norwegischen Rucksacktouristen Ulrik. Mit ihm besucht Carla den wunderschönen Nationalpark "Las siete tazas". Allerdings begegnet sie dort einer Menge weiterer schräger Personen wie etwa dem Parkwächter Orlano, der seine Sängerkarriere beendete, um hier dem Gesang der Vögel zu lauschen. Und da sind noch die beiden Cousinen, die hier gemeinsam einen Laden betreiben, den gleichen Namen tragen und mit ihrem Gothic-Look deplatziert wirken ...

Die chilenische Regisseurin Alicia Scherson ("Play") war hier offenbar mehr an einem Kuriositäten-Kabinett denn an einer Personenverdichtung interessiert. So endet die Geschichte – falls man die Handlung als solche bezeichnen kann – auch recht abrupt und lässt den Zuschauer völlig unzufrieden zurück. Immerhin: ein paar Szenen für sich sind recht unterhaltsam.

Foto: Kairos