Auf seinem Sterbebett in einem Londoner Pflegeheim beichtet der alte Harry Newman seinem Priester, dass er mehrere Morde begangen hat. Er überreicht Pater Cameron eine Liste mit sieben Namen. Am nächsten Morgen ist er tot. Pater Cameron wendet sich mit dem heiklen Schreiben an die "Cold Case Unit" der Londoner Polizei. Superintendent Peter Boyd und sein Team hoffen noch, dass es sich bei dieser Liste um einen üblen Scherz handeln könnte. Die ersten Recherchen aber weisen bereits darauf hin, dass Harry Newman die Wahrheit gesagt haben könnte. Niemand auf Newmans Liste lebt noch. Und alle aufgelisteten Opfer, die in den Jahren bis 1970 tatsächlich unter eher ungeklärten Umständen den Tod gefunden hatten, wiesen eine Gemeinsamkeit auf: Sie waren im Jahr 1963 Geschworene eines Prozesses, in dem der junge Charlie Sutton wegen Polizistenmordes angeklagt und zum Tod durch den Strang verurteilt worden war. Charlie Sutton und sein Bruder Frank waren seinerzeit in die Machtkämpfe zweier rivalisierender Clans der Londoner Unterwelt involviert. Charlie Sutton hatte bis zuletzt seine Unschuld beteuert. Könnte es sein, dass dessen Bruder Frank, der inzwischen selbst als verstorben gilt, die Morde an den Geschworenen in Auftrag gegeben hatte? Noch etwas aber gibt Boyd und seinem Team zu denken, denn die Autopsie belegt zweifelsfrei, dass der alte Harry Newman in seinem Pflegeheim nicht an Altersschwäche gestorben ist. Offenbar hat dort jemand nachgeholfen. Und auch Pater Cameron ereilt ein ähnliches Schicksal.