Lena Bergström ist die Sekretärin des unglücklich verheirateten Unternehmers Johan Borg, in den sie hoffnungslos verliebt ist. Borg ist überzeugt, dass ein Kind seine Ehe retten könnte, seine Frau möchte jedoch keines bekommen. Als Clary Borg doch ungewollt schwanger wird, lässt sie das Kind bei einem Scharlatan abtreiben. Doch die Abtreibung kommt ans Licht, da die Unterlagen aus der Praxis gestohlen wurden und sie fortan erpresst wird. Trotz seiner Enttäuschung ist Johan Borg bereit, die geforderte Summe zu zahlen. Bei der Übergabe des Geldes kommt es jedoch zu einer Auseinandersetzung, während derer seine Frau den Erpresser erschießt...

"Walpurgisnacht" erscheint aus heutiger Sicht als fragwürdiger Film, im damaligen Kontext war eine Auseinandersetzung mit dem Thema Abtreibung allerdings im Kino schlicht noch tabu. Ingrid Bergman verkörpert in diesem Film eine junge, liebende und hingebungsvolle Frau, die stolz und ohne Einschränkung zu ihrer Liebe steht - ein Rollenbild, das Ingrid Bergman auch schon in ihren frühen Filmen "Brandung", "Graf von der Mönchsbrücke" und "Juninacht" verkörperte. Das Drama akzentuiert das Bild der starken, selbstbewussten und unbeirrbaren Frau, die Ingrid Bergman auch in ihrem Privatleben war.