In Tokio kreuzen sich die Wege fünf junger Menschen, die alle auf der Suche nach dem Sinn des Lebens sind. Da ist etwa die Redakteurin Mao, die immer wieder das Gefühl beschleicht, zu wenig zu wissen und zu unerfahren zu sein. Außerdem fällt ihr ständig ein junger Mann auf, der sie zu verfolgen scheint. Der Student Yushin dagegen arbeitet aushilfsweise in Maos Verlag. Er studiert Filmwissenschaft und ist glücklich über diesen Job. Privat ist er jedoch frustriert, weil seine Freundin immer zu spät zu den Verabredungen erscheint. Und Kurumi arbeitet in einem Sado-Maso-Club, ihr macht die Arbeit aber nur noch wenig Spaß. Dafür geniesst sie die Wochenende mit einem alten Schulfreund, der inzwischen studiert. Bleibt noch Atsushi, der sich seine Zeit damit vertreibt, Fotos von seinem Gesicht zu machen...

"We Can't Go Home Again" ist das Kinoregie-Debüt des Dokumentarfilmers und ehemaligen Filmkritikers Fujiwara Toshi, dass er nur mit Laiendarstellern und ohne festes Drehbuch in fast einem ganzen Jahr Drehzeit inszenierte. So treffen die handelnden Personen durch Zufall immer wieder aufeinander, mal steht der eine, mal der andere im Mittelpunkt der Handlung. Allerdings bleibt die Figurenzeichnung reichlich an der Oberfläche, so dass sich in dem fast zweistündigen und damit zu lang geratenen Film schon so manche Wiederholung einschleicht.

Foto: Freunde d. dt. Kinemathek