Der Profi-Bankräuber Lucas (Gérard Depardieu) hat gerade fünf Jahre Knast hinter sich und will endlich ein ehrliches Leben beginnen. Pignon (Pierre Richard) ist alles andere als ein schwerer Junge, nach langer Arbeitslosigkeit hat er sich nun entschlossen, sein ehrliches Leben aufzugeben. Der Weg der beiden kreuzt sich in einer Bank, die Pignon gerade überfallen will. Der ungeübte Bankräuber kann sich beim Überfall nicht durchsetzen, und es passiert ein Missgeschick nach dem anderen. Als er die Beute schließlich in Händen hält, ist die Bank bereits von der Polizei umstellt. Ausgerechnet Lucas nimmt er als Geisel und flieht. Natürlich hält die Polizei Lucas für den Täter, allen voran sein Privatfeind Kommissar Duroc (Maurice Barrier). Lucas muss dem Amateurdieb erst beibringen, wie man vor der Polizei flüchtet. Er hält ihn schlichtweg für einen Trottel, den er bei nächster Gelegenheit loszuwerden hofft. Wenn da nicht Pignons sechsjährige Tochter Jeanne (Anaïs Bret) wäre, die seit dem Tod ihrer Mutter kein Wort mehr ge-sprochen hat und die Lucas wider Willen ins Herz schließt...

Drehbuchautor Francis Veber, der 15 Jahre zuvor den "Großen Blonden mit dem schwarzen Schuh" (und auch "Ein Käfig voller Narren") schrieb, führte in "Zwei irre Typen auf der Flucht" auch Regie. Ihm gelang ein gagreicher Gaunerfilm, der in den Kinos auch unter dem Titel "Die Flüchtigen" zu sehen war, voller Situations-komik und Spannung, der schließlich zu einer anrührenden, zärtlichen Komödie wird. Bezaubernd die junge Darstellerin Anaïs Bret in der Rolle der psychisch gestörten Jeanne, komisch und liebenswert: der tollpatschige Pierre Richard und Gérard Depardieu, der schließlich zum freiwilligen Gefangenen wird.