Neelesha Barthels Film "Zwei zu Dritt" zeigt ein junges Paar in Nöten: David und Susa wohnen mit Kleinkind in einer viel zu kleinen Wohnung und sind beide verzweifelt auf Jobsuche. Susa möchte nach der Babypause endlich wieder als Dekorateurin arbeiten. Darum verschweigt sie beim nächsten Einstellungsgespräch kurzerhand ihr Kind und wird prompt eingestellt. Doch die Ein-Mann-Unternehmerin Teresa verlangt vollen Einsatz. Susas Ideen bescheren den beiden Frauen auch gleich ihren ersten Auftrag in einem Autohaus. Gleichzeitig bekommt David eine Chance als Koch in einem Nobelrestaurant. Die wohldurchdachte neue häusliche Arbeitsaufteilung wird von der Jobrealität sofort über den Haufen geworfen und das Verschweigen des Kindes bringt Susa in immer ernstere Bedrängnis.