Maja Schöne in "Der Brand"
Fotoquelle: SWR/Produktion Hartwig König

Maja Schöne

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Biografie

Sie war lange Zeit eine der Darstellerinnen, die man irgendwo schon einmal gesehen zu haben glaubte, der man aber trotzdem keine eindeutige Rolle zuordnen konnte - bis zu ihrer Dauerrolle in den Stuttgarter Tatorten, in denen sie seit 2005 die Ehefrau von Kriminalhauptkommissar Sebastian Bootz alias Felix Klare spielt: die aus Stuttgart stammende Schauspielerin Maja Schöne. Doch es ist sicher falsch, die ausgebildete Theaterschauspielerin (Westfälische Schauspielschule in Bochum, 1997-2001) auf diese eine Rolle zu beschränken, denn über ihre "Tatort"-Arbeiten hinaus war sie bereits in einer Reihe von durchaus sehenswerten TV-Filmen zu sehen.

Bereits während ihrer Ausbildung war sie unter Leander Haußmann immer wieder am Schauspielhaus Bochum zu sehen, bis sie 2001 ans Deutsche Schauspielhaus in Hamburg wechselte. Dort begegnete sie unter anderem den Regisseuren Sebastian Hartmann, dessen Amalia sie in Schillers "Räubern" ist, Jürgen Gosch und vor allem Jan Bosse. Bei Bosse spielt sie die Irina in "Drei Schwestern" und das Mädchen in "Roberto Zucco", für deren Darstellung die Freunde des Schauspielhauses sie 2002 zur Nachwuchsschauspielerin des Jahres wählen - das ist noch vor ihrem Gretchen in Goethes "Faust" 2004. 2005 folgte ein Gastspiel am Züricher Schauspielhaus, 2007 sah man sie am Staatstheater in Hannover. Von 2007–2009 war Maja Schöne Mitglied des Schauspiels Köln, und bereits für ihre erste Rolle als Brunhild in "Die Nibelungen" wurde sie beim Theaterfestival NRW als beste Darstellerin ausgezeichnet. Seit Sommer 2009 ist Schöne Ensemblemitglied am Thalia Theater in Hamburg.

Neben dieser regen Theatertätigkeit war Maja Schöne aber auch immer wieder, auch wenn zunächst nur kleinen Rollen, im Fernsehen zu sehen: Ihre erste Rolle spielte sie 2001 als Jenny in Isabel Kleefelds gut besetzter Liebeskomödie "Schluss mit lustig!" an der Seite von Martin Glade und Wotan Wilke Möhring. Nach einer Episodenrolle in der Familienserie "Drei mit Herz" (2002) von Martin Gies folgte ein Jahr später erneut eine Regiearbeit vom Isabel Kleefeld, das aufwühlende Jugenddrama "Königskinder", die Geschichte der so genannten Hamburger Babyklappe.

Ebenso sah man sie in der Detektivserie "Die Pfefferkörner", in der Krimiserie "Großstadtrevier" (beide 2003) und in der Krankenhausserie "alphateam - Die Lebensretter im OP" (2004) jeweils in Episodenrollen. Einen kleinen Part hatte sie auch Freundin von Alexandra Maria Lara in Mark Schlichters überkandidelten Thriller "Cowgirl" (2004, wieder mit Wotan Wilke Möhring). "Der Traum vom Süden" war eine eher belanglose Ehekomödie, während sie in dem Kurzfilm "Dow Jane Index" (beide 2005) die Hauptrolle der Kioskverkäuferin Anne übernahm. Schließlich folgte 2005 ihr erster "Tatort"-Einsatz als Schauspielerin in der Hamburger Episode "Im Alleingang" an der Seite von Robert Atzorn" und Tilo Prückner, während die Markus Imboden in seinem Kriminalfilm "Mörderische Erpressung" (2005) als Stripperin besetzte. Nach einem Auftritt in Matthias Tiefenbachers Erotikfilm "Das Zimmermädchen" folgte 2006 ein Gastspiel in Hendrik Handloegtens "Polizeiruf 110 - Dunkler Sommer".

Ebenfalls 2006 stand Maja Schöne mit Wolfgang Stumph für den Krimi "Stubbe - Von Fall zu Fall - Verhängnisvolle Freundschaft" vor der Kamera, während sie in Ulli Baumanns Komödie "Deutschmänner" einen Beinahe-One-Night-Stand gab. Im gleichen Jahr hab sie ein Gastspiel an der Seite von Dieter Pfaff in der Anwaltsserie "Der Dicke", während sie 2008 zur prominenten Besetzung von Heinrich Breloers Thomas-Mann-Adaption "Buddenbrooks" zählte. Als Elke folgte eine Minirolle in dem Episodenfilm "1. Mai" (2008), bevor sie die Lucy Anders in dem hoch gelobten Krimi "KDD - Kriminaldauerdienst: Chancen" verkörperte. Außerdem spielte sie in dem Berliner "Tatort" "Tatort - Oben und Unten", in der Komödie "Summertime Blues", dem Drama "Zarte Parasiten" (alle 2009) und in "Der Brand" (2011).

Die "Tatort"-Episoden als Julia Bootz: "Tatort - Hart an der Grenze", "Tatort - In eigener Sache" (beide 2008), "Tatort - Tödliche Tarnung", "Tatort - Das Mädchen Galina", "Tatort - Altlasten" (alle 2009), "Tatort - Blutgeld" (2010), "Tatort - Grabenkämpfe" (2011), "Tatort - Scherbenhaufen" (2012), "Tatort - Spiel auf Zeit" (2013). Weitere Filme mit Maja Schöne: "Bella Block - Hundskinder" (2013).

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