Jakob und Manu leben im Hier und Jetzt. Ohne festen Wohnsitz zelten sie einfach im Wald, gehen keiner geregelten Arbeit nach und müssen auf andere Weise ihren Tagesbedarf an Nahrung decken. Deshalb geben sie gegen Geld anderen Menschen das, was denen offenbar fehlt: mal Hilfe oder einfach nur Interesse, aber auch Wärme und Zuneigung. Während Manu einer todkranken Frau hilft, gerät Jakob bei Martin und dessen Frau mehr und mehr in die Rolle des verstorbenen Sohnes. Das Risiko: Je stärker Jakob in seine neue "Familie" integriert wird, desto größer wird die Distanz zu Manu. Die muss fortan um ihre Liebe kämpfen ...

Eine seltsame, kaum nachvollziehbare Studie über die Sinnsuche im Leben. Schon mit ihrem Debüt "Egoshooter" legte das Regie-Duo Christian Becker und Oliver Schwabe ein wenig überzeugendes Wackelkamera-Spiel vor, das sie diesmal sogar noch toppen. Hier meint man, es mit einem Antifilm zu tun zu haben!

Foto: Filmlichter (RealFiction)