6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage - Die Morde des NSU

KINOSTART: 18.05.2017 • Dokumentation • Deutschland (2017)
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage - Die Morde des NSU
Produktionsdatum
2017
Produktionsland
Deutschland

Der Titel der Dokumentation von Sobo Swobodnik gibt den Zeitraum wieder, in dem der "Nationalsozialistische Untergrund" (NSU) zehn Menschen mit Migrationshintergrund auf kaltblütigste Weise tötete. Zwischen 2000 und 2006 verübten die rechtsextremen Mitglieder des NSU diese Gräueltaten unter anderem auf den türkischen Blumenhändler Enver Şimşek.

Die in schwarz-weiß gehaltenen Aufnahmen vermitteln eine düstere und traurige Grundstimmung, die dem Zuschauer durchgehend das Blut in den Adern gefrieren lässt. Die Tatorte stehen in Swobodniks Werk im Fokus, zu denen Dokumente der Taten eingeblendet und vorgelesen werden. Zudem trägt der Soundtrack des Musikers Elias Gottstein passend dazu bei.

Gehör finden auch die Angehörigen der Opfer. Die Essay-Dokumentation bildet einen wichtigen Gedenkbeitrag nicht an die Zugehörigen des Netzwerks, sondern an diejenigen, die ihr Leben lassen mussten.

Anspruchvolles Werk

Während der Fernsehdreiteiler "Mitten in Deutschland: NSU" aus den verschiedenen Perspektiven der Täter, Opfer und Ermittler spannende Filme zu diesem Thema zeigte, gelingt es "6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage - Die Morde des NSU" auf einerseits dokumentarische, andererseits jedoch emotionale und vor allem direkte Weise die abscheulichen Ereignisse des "Nationalsozialistischen Untergrunds" auf die Leinwand zu bringen.

Auf besondere Art gestaltete Sobo Swobodnik den Film und hebt ihn damit von anderen Beiträgen dieses Genres ab. Der Zuschauer ist nicht nur Beobachter, die Gefühle wirken auch hinterher noch nach.

BELIEBTE STARS

Längst über die Grenzen Deutschlands bekannt: Daniel Brühl
Daniel Brühl
Lesermeinung
Schon lange in Hollywood angekommen: Rade Serbedzija
Rade Serbedzija
Lesermeinung
Schauspieler mit Wrestling-Vergangenheit: Dwayne "The Rock" Johnson.
Dwayne Johnson
Lesermeinung
Andreas Hoppe als Tatort-Kommissar Mario Kopper
Andreas Hoppe
Lesermeinung
Wurde erst durch "Sex and the City" einem breiten Publikum bekannt: Cynthia Nixon.
Cynthia Nixon
Lesermeinung
Nicht ganz so erfolgreich wie sein Vater: Jared Harris.
Jared Harris
Lesermeinung
Spielt gern den harten Kerl: Vin Diesel.
Vin Diesel
Lesermeinung
War auch als Rap-Sänger erfolgreich: Mark Wahlberg.
Mark Wahlberg
Lesermeinung
Sunnyboy und Oscar-Preisträger aus Wales: Christian Bale.
Christian Bale
Lesermeinung
Gab sein Leinwand-Debüt bereits 1977: Mel Gibson.
Mel Gibson
Lesermeinung
Wuchs in Cambridge, Massachusetts auf: Ben Affleck.
Ben Affleck
Lesermeinung
Erst Model, dann DJ, dann Film- und jetzt Serienstar: Lorraine Bracco
Lorraine Bracco
Lesermeinung
Eine der ganz großen deutschsprachigen Darstellerinnen: Senta Berger
Senta Berger
Lesermeinung
Längst schon kein Kinderstar mehr: Mia Wasikowska
Mia Wasikowska
Lesermeinung
Michael Nyqvist war nicht nur in Schweden ein beliebter Darsteller.
Michael Nyqvist
Lesermeinung