Die "Floating Piers" im italienischen Iseosee zogen Hunderttausende Besucher an.
"Christo - Walking on Water" zeigt den bulgarischen Künstler bei der Arbeit an seinen "Floating Piers".

Christo - Walking on Water

KINOSTART: 11.04.2019 • Dokumentarfilm • USA / IT (2018) • 105 MINUTEN
Lesermeinung
Originaltitel
Walking On Water
Produktionsdatum
2018
Produktionsland
USA / IT
Laufzeit
105 Minuten

Filmkritik

Der alte Mann und der See
Von Sven Hauberg

Vor drei Jahren erschuf Christo im italienischen Iseosee die "Floating Piers". Die Dokumentation "Christo – Walking on Water" porträtiert den Künstler und sein einmaliges Werk.

Auf dem Wasser wandeln kann Christo, auch wenn der Filmtitel etwas anders nahelegt, nicht. Aber für 16 Tage, im Sommer 2016, kam der 83-jährige Künstler diesem Traum nahe: Auf dem oberitalienischen Iseosee errichtete er die "Floating Piers", schwimmende, knallgelbe Stege, die eine Stadt am Ufer mit einer Insel in der Mitte des Sees verbanden. Hunderttausenden Besuchern verschaffte das Kunstwerk das Erlebnis, einmal übers Wasser zu laufen. Die Dokumentation "Christo – Walking on Water" ist eine Hommage an dieses einzigartige Werk und an den Mann, der es erschuf.

"Unsere Werke sind alle komplett nutzlos. Wir schaffen sie nur, weil wir sie gerne anschauen möchten", sagt Christo, der einst mit seiner 2009 verstorbenen Ehefrau Jeanne-Claude den Berliner Reichstag verhüllte. Seine "Floating Piers" waren vor allem ein Projekt der Superlative: 70.000 Quadratmeter Stoff und 226.000 Plastikkuben verbanden sich zu einem gigantischen Kunstwerk. Davon, wie schwierig die Vorbereitungen waren, erzählt der bulgarische Regisseur Andrey Paounov in seiner Dokumentation. Er begleitete Christo anderthalb Jahre lang und fing 700 Stunden Filmmaterial ein.

"Für Christo ist Kunst ein Vorgang und nicht ein Endresultat", sagt Paounov. Der Titel seines Films habe für ihn eine doppelte Bedeutung: "Zunächst bezieht er sich natürlich auf das Erlebnis, das man bei 'The Floating Piers' hatte. Für mich steht er aber auch für mein Ziel: einen Film zu machen, der jedem Zuschauer die Möglichkeit gibt, in den Fußstapfen von Christo während des Heiligen Grals der Schöpfung zu laufen."


Quelle: teleschau – der Mediendienst

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