Das Mädchen mit dem indischen Smaragd

KINOSTART: 10.11.2013 • Abenteuerfilm • Deutschland, Indien (2013) • 180 MINUTEN
Lesermeinung
Originaltitel
Das Mädchen mit dem indischen Smaragd
Produktionsdatum
2013
Produktionsland
Deutschland, Indien
Laufzeit
180 Minuten
Eben noch erzählt Annie Krüger die Geschichte vom indischen Smaragd ihrer Schulklasse, da muss sie mitten in den Weihnachtsvorbereitungen erfahren, dass ihr Vater im indischen Jaipur verschwunden zu sein scheint. Kurzerhand macht sich Annie auf den Weg dorthin. An Bord des Flugzeugs begegnet sie dem Inder Arun, einem Mann, der in einer völlig anderen Welt zu leben scheint - im Luxus schwelgend mit Diener, in einer eigenen Klasse im Flieger reisend. Offensichtlich flirtet er mit Annie, die darauf freundlich, aber bestimmt, nicht eingeht. Als auf ihrem Weg zum Hotel ihre Handtasche gestohlen wird, lernt Annie Karan kennen, einen Paria ("Unberührbarer"), der ihr nicht nur ihre Habseligkeiten zurückgibt, sondern sie in den nächsten Tagen auf ihrer Suche nach ihrem Vater mit seiner Rikscha durch Jaipur fährt. Schnell verbindet Annie eine tiefe Verbundenheit mit Karan. Im Hotelzimmer ihres Vaters findet sie in seinen Taschen eine Liste mit Namen vieler einflussreicher Inder. Unterstützt von Karan spricht sie auch beim Palast der Maharani Maritha Singh vor. Diese gibt an, sie kenne Annies Vater Wilhelm noch von seiner Zeit früher in Indien. Im Palast begegnet Annie auch Arun wieder, der sich als Marithas Sohn entpuppt. Der freut sich, sie zu sehen, will helfen und lädt sie zu einer Charity-Veranstaltung am nächsten Abend ein. Vielleicht findet Annie dort unter den einflussreichen Persönlichkeiten Jaipurs noch einige Antworten auf ihre Fragen. Doch Aruns vordergründiger Charme entpuppt sich als kindische Eifersucht - und so gibt er heimlich seinem Diener Omprakash die Anweisung, sich um Karan "zu kümmern", der daraufhin verhaftet und dessen Slum dem Erdboden gleichgemacht wird. Auf der Charity-Veranstaltung erfährt Annie, dass der riesige Smaragd aus dem Märchen tatsächlich existiert. Und noch mehr: Er befindet sich im Besitz der Maharani. Auch über ihren verschwundenen Vater erfährt Annie Neuigkeiten - so weiß eine Freundin Marithas, dass Wilhelm in seiner Zeit in Indien ein Verhältnis mit der indischen Hebamme Meena hatte und nach einem Skandal im Krankenhaus, in dem er arbeitete, das Land verlassen musste. Arun macht für Annie die Adresse der Hebamme ausfindig, doch dort angekommen müssen sie erfahren, dass diese bereits vor Jahren gestorben ist. Ihr Bruder, Minu-Minu, der nach einem Unfall beide Beine verlor und von den Slumbewohnern als Zauberer angesehen wird, kann Annie vielleicht helfen. Bevor sie jedoch mit ihm sprechen kann, erhält sie von Maritha schreckliche Nachrichten: Die Polizei ist sicher, dass Annies Vater tot ist: Eingeklemmt in einem Taxi, verbrannte er nach einem Autounfall. Nur sein Ehering wurde in der Asche des Wagens gefunden. Annie ist schwer getroffen, findet Trost bei Arun. Der verspricht, für sie in der schweren Stunde da zu sein, und gemeinsam begehen sie die Trauerzeremonie am Ufer des Ganges.
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