Es ist ein cineastisches Spektakel, das Guy Maddin mit "The Forbidden Room" abbrennt - eines, auf das er stolz ist, wie er in einem Interview kurz nach der Fertigstellung des Werkes verriet. Und es ist bunter als sämtliche Filme, die er bisher gemacht hat.

Dabei ist allerdings auch eine Warnung nötig, denn dieses überschäumende Spektrum an erzählten Geschichten ist ein Wirbel, in dem nicht immer alles greifbar ist.

Dieser Film zählt in eine Kategorie, bei der der ein oder andere sich durchaus fragen mag, ob das Kunst ist oder doch weg kann - eindeutig Material für Cineasten. Klar zu erkennen sind dabei die Anleihen an das Stummfilmkino der 20er-Jahre. Aber worum geht es nun?

Kreatives Wirrwarr

Das ist nicht ganz klar, doch in den Fokus rücken die junge Margot (Clara Furey), die sich in Gefahr befindet und von einem Holzfäller gerettet werden muss. Dieser erscheint auch der Crew eines Schiffes, das auf See in Not geraten ist.

Daneben erzählt der Streifen von einem Arzt und dessen manischem Patienten sowie kleinen und großen Verrücktheiten wie einer Badewanne, Skeletten und Zeppelinen - alles mehr oder minder miteinander verbunden.

Kreativer Ursprung

Dies alles filmte man dabei nicht etwa in einem abgeriegelten Studio, sondern an öffentlichen Orten, wo jederzeit Zuschauer dazukommen und sich die Dreharbeiten ansehen konnten. Dieses ungewöhnliche Vorhaben schlug sich bereits im Schreibprozess des Drehbuchs nieder, der sich anders als sonst gestaltete, wie Maddin zugab.