Tanger 1949: Polizeichef Colonel Claudel setzt den Privatdetektiv Yaasin auf den jungen Amerikaner Eric Burns an, der sich gern mit Prostituierten vergnügt oder sein Geld im Casino verprasst. Als eine Kunsthändlerin ermordet wird, kommt Yaasin der Verdacht, dass Burns nebst Dunstkreis in die Sache verwickelt ist. Ein verschwundenes Gemälde des spanischen Meisters Goya ist der Auslöser, und bei der Jagd auf das begehrte Kunstobjekt ist den zahlreichen Konkurrenten jeder Trick recht...

Wie in den meisten Stoffen von Simenon geht es hier eher bedächtig zur Sache. Neben der reinen Krimihandlung geht es ihm auch um eine Darstellung von Tanger und dem kulturellen Gegensatz zwischen Morgen- und Abendland. Das Drehbuch von Julian Bond basiert auf der Erzählung "Der Polizist von Istanbul" von Georges Simenon und verlagerte die Handlung ins Nachkriegs-Tanger unter dem internationalen Protektorat.