Der Untergang des Hauses Usher

KINOSTART: 01.01.1970 • Stummfilm • Frankreich (1928)
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
La chute de la maison Usher
Produktionsdatum
1928
Produktionsland
Frankreich

Lord Roderick Usher arbeitet mit Hingabe an einem Porträt seiner Frau Madeleine. Doch während das Gemälde immer lebensechter wird, verlassen Madeleine ihre Kräfte mehr und mehr. Roderick fährt wild entschlossen fort mit seiner Malerei. Als Madeleine schließlich stirbt, verfällt Roderick dem Wahnsinn. Es kommen Zweifel auf: Ist Madeleine wirklich tot?

Nach der berühmten,vielfach verfilmten Erzählung von Edgar Allan Poe drehte der polnisch-französische Filmregisseur und Filmtheoretiker Jean Epstein (1897-1953, "Finis Terrae") in freier Adaption dieser atmosphärisch-dichte Klassiker des fantastischen Films und ein Meilenstein der französischen Avantgarde. Zunächst arbeitete Epstein noch mit Luis Buñuel zusammen, doch dann kam es zum Streit, da Buñuel Epstein vorwarf, er wolle sich bei Regie-Kollegen Abel Gance beliebt machen, dessen Frau Marguerite ("Napoleon") er für die weibliche Hauptrolle verpflichtet hatte. Daraufhin schloss Epstein den Film allein ab und experimentierte mit formalen Mitteln. So benutzte er etwa erstmals Zeitlupen als Mittel der Dramaturgie, variierte die Schärfentiefe und setzte Überbelichtung und Weichzeichnung ein. 1960 entstand unter der Regie von Roger Corman eine ebenso gelungene Die Verfluchten mit Gruselfilm-Legende Vincent Price.

Foto: Cineteca del Comune di Bologna

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