Der zwölfjährige Alec reist mit seinem Vater auf einem Dampfer, der vor der Küste Afrikas in einen furchtbaren Sturm gerät. Ebenfalls an Bord ist ein als gefährliches Untier verschriener Araberhengst. Das Schiff sinkt, Alec und das Pferd sind die einzigen Überlebenden. Sie retten sich mit Mühe und Not auf eine kleine Wüsteninsel. Durch die Katastrophe aneinandergeschweißt, schließen Alec und der Hengst Freundschaft. Als schließlich ein Rettungsschiff ankommt, lehnt der Junge es ab, sich von dem Tier zu trennen. Er nimmt es mit in die USA und trainiert es mit viel Eifer zum siegreichen Rennpferd.

Unter den zahllosen Filmen um Kinder und Pferde ist dieser einer der schöneren. Vor allem in der ersten Hälfte glänzt das Werk mit wundervollen Bildern. Im Gegensatz zu anderen Filmen des Genres verzichtet "Der schwarze Hengst" auf seifige Sentimentalität. Produzent dieser überdurchschnittlichen Familienunterhaltung ist kein geringerer als "Pate"-Regisseur Francis Ford Coppola. 1981 drehte Robert Dalva die Fortsetzung "Der schwarze Hengst kehrt zurück". Darin legt er mehr Wert auf Action denn auf schöne Bilder.