Beppo ist Gehilfe bei einem Bäcker in Florenz. Schon hier kann er einfach nicht von den Mädchen lassen. Schließlich muss er in Cantania auf Sizilien seinen Militärdienst leisten. Alle hoffen, dort würde man ihm Anstand und Sitte beibringen, doch weit gefehlt. Kaum dort angekommen, spannt er einem Kameraden die Verlobte aus. Bald darauf läuten auch schon die Hochzeitsglocken, doch ihr Glück wird getrübt, als Beppo nach Mailand versetzt wird. Dort läuft er prompt der bezaubernden Lucia über den Weg. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Beppo kann nicht anders, er muss auch sie heiraten. Fortan pendelt er zwischen seinen beiden Angetrauten hin und her ...

Renato Castellani ("Die Über-Sinnliche") nimmt in seiner mit leichter Hand inszenierten Komödie nicht nur das südländische Macho-Gehabe aufs Korn, sondern er liefert gleichzeitig auch eine realistische Zustandsbeschreibung der italienischen Nachkriegsverhältnisse. Charmante Darsteller, eine witzige Story und authentische Bilder sorgen für beste Unterhaltung. "Es ist Frühling" war nach "Unter der Sonne von Rom" der zweite Teil von Castellanis so genannter neorealistischer Trilogie "junge Liebe", für die später der Begriff des "neorealismo rosa", also einer abgeschwächten Version des Neorealismus, prägte. 1951 folgte mit "Für zwei Sechser Hoffnung" der letzte Teil.

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