Hochzeit in Ramallah

KINOSTART: 01.01.1970 • Dokumentarfilm • Australien (2002)
Lesermeinung
Originaltitel
A Wedding in Ramallah
Produktionsdatum
2002
Produktionsland
Australien
Hochzeit in Ramallah ist ein eindringlicher, tief in das Herz der palästinensischen Gesellschaft blickender Dokumentarfilm. Erzählt wird die Geschichte des Palästinensers Bassam Abed, der schon viele Jahre in den USA lebt, und der nach einer gescheiterten Ehe mit einer US-Amerikanerin in seine Heimat zurückkehrt, um sich von dort eine palästinensische Frau mit zu bringen. Es soll eine Frau sein, die wirklich zu ihm passt, die ihn nicht wieder enttäuschen, vielleicht sogar lieben wird, eine Frau, die seine Familie für ihn ausgesucht hat. Während Israelis und Palästinenser in Camp David verhandeln, heiratet Bassam die 25jährige Mariam, eine wohl behütet aufgewachsene junge Frau, die ihr Dorf bis dahin noch nie verlassen hat.Bassam kehrt in die USA zurück, seine Frau lässt er bei seinen Eltern. Dort verbringt Mariam bange Monate mit ihrer Schwägerin Sinora, der Ehefrau von Bassams älterem Bruder Moussa, der ebenfalls in den USA lebt. Beide Frauen hoffen, dass ihre Männer sie eines Tages zu sich nehmen werden, doch langsam wird klar, dass nur Mariam ihrem Mann folgen darf. Sie fliegt nach Cleveland, Ohio, wo sie von nun an Bassams kleinen Haushalt führen darf. Auch nach einem Jahr USA wird sie weder Freunde gefunden haben noch überhaupt ein einziges Wort Englisch sprechen.Moussa hingegen wird seine Frau und seine kleine Tochter auf Dauer in Palästina zurück lassen.Der Regisseurin Sherine Salama, einer Australierin palästinensischer Abstammung, ist es gelungen zwischen sich und den Familienmitgliedern, vor allem den zwei jungen Ehefrauen, eine enge Bindung zu knüpfen. So wird der Zuschauer mit einer geradezu herzzerreißenden Offenheit tief hinein gezogen in das tragische Leben der beiden Frauen. Eine Geschichte, die nach wie vor typisch ist für die familiären Strukturen der palästinensischen Gesellschaft. Eine unterhaltsame, humorvolle, lebensfrohe Geschichte, die dennoch schonungslos zeigt, wie zwei junge Frauen an der Nahtstelle von Tradition und Moderne zerrieben werden.

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