Der Ritter (Uwe Kockisch, l.) würde Joringel
(Jonas Nay) alles geben, nur nicht die Zauberblume

Jorinde und Joringel

KINOSTART: 17.11.2011 • Märchenfilm • Deutschland (2011) • 60 MINUTEN
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prisma-Redaktion
Originaltitel
Jorinde und Joringel
Produktionsdatum
2011
Produktionsland
Deutschland
Laufzeit
60 Minuten

Joringel arbeitet als Knecht am Hof von Jorindes Vater. Der hält den Burschen für einen Taugenichts. Papa will etwas Besseres für seine Tochter, doch Jorinde liebt nun mal Joringel. Die beiden Liebenden fliehen. Der einzig sichere Weg vor den suchenden Eltern führt durch den Zauberwald, das Reich einer mächtigen Zauberin. Wie schon viele Mädchen vor ihr wird auch Jorinde von der Zauberin entführt und in eine Nachtigall verwandelt. Joringel ist verzweifelt. Es gibt nur eine Möglichkeit, seine Jorinde zu befreien: eine Zauberblume, die sich im Besitz eines gefürchteten Raubritters befindet. Er wird sie nicht freiwillig abgeben: Die zarte Pflanze sichert ihm Macht und Reichtum. Joringel muss einen Weg finden, an die Blume zu kommen ...

Für seine Version von "Jorinde und Joringel" hat Regisseur Bodo Fürneisen bewährte Zutaten verwendet, die er den Zuschauern bereits in "Frau Holle" (2008) und "Rapunzel" (2009) servierte: sympathische Jungschauspieler in den Hauptrollen, namhafte Akteure in den Nebenrollen und pittoreske Schauplätze als Kulisse (hier z.B. Burg Querfurt in Sachsen-Anhalt). Katja Flint überzeugt als Zauberin. Kein Wunder, sie verfügte ja schon über Märchenerfahrung, falls man den ProSieben-Klamauk "Schneewittchen - 7 Zipfel und ein Horst" als solches bezeichnen kann. "Brunetti" Uwe Kockisch macht als Ritter eine gute Figur. Jorinde wird gespielt von der jungen Theater-Aktrice Llewellyn Reichman, die bekennender Rumpelstilzchen-Fan ist. Jonas Nay alias Joringel erhielt 2011 den Förderpreis des Deutschen Fernsehpreises für die Darstellung eines Schülers, der mittels neuer Medien radikal gemobbt wird ("Homevideo", 2010).

Foto: RBB/Arnim Thomaß

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