Luis (gesprochen von Chloë Lee Constantin) bekommt überraschend Besuch aus dem All und versucht die Aliens zu verstecken.
Die Gebrüder Lauenstein bringen mit "Luis und die Aliens" einen charmanten Animationsfilm in die Kinos.

Luis und die Aliens

KINOSTART: 24.05.2018 • Familie • D / DK / L (2018) • 85 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Luis and the Aliens
Produktionsdatum
2018
Produktionsland
D / DK / L
Laufzeit
85 Minuten

Filmkritik

Verwechslungsklamauk zum Wohlfühlen
Von Sarah Schindler

Luis Sonntag ist Außenseiter. Sein Vater glaubt fest an UFOs und Aliens – dadurch ist Luis natürlich Opfer von so manchem Spott. Er selbst hält nichts davon – bis zu dem Tag, an dem drei Aliens eine meisterhafte Bruchlandung hinlegen und in Luis' Leben landen. Endlich wieder ein europäischer Animationsfilm! "Luis und die Aliens" ist das erste Langprojekt der Gebrüder Lauenstein. Zwar ist der Streifen optisch ein wenig schwach, dafür steht er den großen US-Produktionen vor allem in Sachen Humor und Charme in nichts nach.

Der Erdling Luis (gesprochen von Chloë Lee Constantin) und die Außerirdischen freunden sich nach der Bruchlandung schnell an. Für das unfreiwillig zusammengefundene Team beginnt ein Abenteuer, das sich gewaschen hat. Denn Luis muss den Aliens nicht nur bei einer Mission helfen, sondern sie auch vor seinem Vater geheim halten. Luis' Leben gerät ganz schön durcheinander. Doch seine neuen Freunde und die kesse Jennifer (Franciska Friede), in die er verknallt ist, stehen ihm tatkräftig zur Seite.

Christoph und Wolfgang Lauenstein sind die Zwillingsbrüder, die hinter "Luis und die Aliens" stehen. Für ihren Kurzfilm "Balance" erhielten sie 1990 einen Oscar und machten sich anschließend mit ihrem Studio (vorwiegend mit Stop-Motion-Werbefilmen) einen Namen. Nun bringen sie ihren ersten Langfilm auf die Leinwand. Natürlich mit einem deutlich kleineren Budget als beispielsweise eine Pixar-Produktion – was man dem Film auch ansieht. Aber auf keinen Fall mit weniger Elan, das merkt man vor allem an der liebevollen Gestaltung, der charmanten Geschichte und den witzigen Einfällen.

Beispielsweise können sich die drei Außerirdischen mithilfe von einverleibter DNA-Proben äußerlich in den jeweiligen "Spender" verwandeln. Das gelingt ihnen nur halbwegs gut, was wiederum für viel Spaß und Lacher sorgt. Zudem passiert die Verwandlung oft so schnell, dass man sehr gut aufpassen muss, um noch zu wissen, wer nun wer ist. Dem zu folgen, ist spannend – egal ob für kleine oder große Zuschauer. Und nicht nur hier ist Tempo angesagt, sondern auch die Witzdichte ist äußerst hoch. Vor allem die Lachmuskeln der jüngeren Zuschauer sind bei der einfach gestrickten Verwechslungskomödie ständig gefordert.

Da verzeiht man auch gerne Schwächen in der Animation und so manch platten Kinderwitz, der selbst für die Kleinen zu doof ist. Für die erwachsenen Zuschauer bietet der Film aber ebenfalls das ein oder andere Highlight. Versierte Kinogänger stoßen immer wieder auf schlau eingestreute Querverweise, die einen zum Schmunzeln bringen. Rundherum ist "Luis und die Aliens" ein schöner Wohlfühlfilm mit süßem Verwechslungsklamauk.

Quelle: teleschau – der Mediendienst

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