Die Geschichte beginnt in den Siebzigerjahren, als Wallander gerade die Polizeischule erfolgreich beendet hat. Seine Frau Mona erwartet ein Kind. Die besten Freunde des Paares, Arne und Ranghild, sind auch gerade Eltern geworden und die Stimmung ist optimistisch und aufgeregt. Dann passiert das Unglück. Bei einer Routinepatrouille betritt der junge Polizist Wallander einen Einkaufsladen. Dort entdeckt er die Leiche des Ladenbesitzers Eric und steht plötzlich dem Täter gegenüber. Wallander möchte den Mann zur Aufgabe bewegen, doch dieser versucht zu fliehen. Da kommt plötzlich seine beste Freundin Ranghild in den Laden, um noch schnell etwas für das Baby zu besorgen, das sie draußen im Auto gelassen hat. Die Situation eskaliert. Der Mann erschießt Ranghild und entkommt in dem Tumult, Wallander bleibt mit der toten Freundin und ihrem Baby Anna zurück. Er fühlt sich schuldig, da er, seines Erachtens nach hätte schießen müssen. Ein traumatisches Erlebnis, das ihn sein Leben lang verfolgen wird...

Das große Finale, die letzte Klappe für Rolf Lassgård! Insgesamt 22 TV-Krimis entstanden nach den Vorlagen von Henning Mankell, nun also ist Rolf Lassgård in seinem letzten Auftritt als Kommissar Wallander zu sehen, nachdem Krister Henriksson in insgesamt 13 Fällen diese Rolle gespielt hatte. Regisseur Daniel Lind Lagerlöf verknüpft hier gekonnt und äußerst spannend Vergangenheit und Gegenwart. Dass er sehenswerte Krimis zu inszenieren vermag, zeigte Lagerlöf schon mit den beiden "Håkan Nesser"-Folgen "Håkan Nesser - Der unglückliche Mörder" und "Håkan Nesser - Die Schwalbe, die Katze, die Rose und der Tod".