Bei "Das perfekte Geheimnis" handelte es sich um ein Remake der italienischen Kinokomödie "Perfetti Sconosciuti". Der besondere Clou der Geschichte war damals ein soziales Experiment: Ein paar Freunde treffen sich zum Dinner und beschließen kurzerhand, über den gesamten Abend alle Aktivitäten auf ihren Smartphones offen zu teilen – alle Kurznachrichten, alle eingehenden Fotos, alle Anrufe. Wie zuvor schon in der italienischen Variante führte das Szenario auch in Bora Dagtekins Adaption zu allerlei Dramedy-Chaos und der Erkenntnis: So etwas wie ein "perfektes Geheimnis" gibt es eigentlich nicht.
"Der perfekte Urlaub" knüpft nun mit einigen Jahren Abstand an die Ereignisse des verhängnisvollen und folgenreichen Abends von "Das perfekte Geheimnis" an. Bora Dagtekin führte wieder Regie und schrieb das Drehbuch – diesmal ohne italienische Filmvorlage, dafür wieder mit denselben Stars wie 2019 und einem ganz neuen Setting, das mitten im trüb-kalten Herbst noch einmal wohltuende sommerliche Vibes ins Kino bringt.
Die Freundschaft von Leo (M'Barek), Pepe (Fitz), Rocco (Möhring) und Simon (Lau) hat unter dem ausgearteten Smartphone-Experiment im ersten Film ziemlich gelitten, deshalb brechen sie nun gemeinsam nach Mallorca auf. Ein echter Männerurlaub soll die Dinge wieder geraderücken, mit Sonne, ein paar Drinks am Strand und null Stress. Gerade davon gibt es dann aber doch wieder eine ganze Menge: Eva (Schwarz), Carlotta (Herfurth) und ihre Freundin Maus (neu dabei: Diana Amft) haben sich für ihren Urlaub ungünstigerweise in derselben Villa wie die Jungs eingebucht. Mit einem Feuer in der Finca und einem erzwungenen Umzug in ein Clubhotel nimmt das große Durcheinander erneut seinen Lauf – der Traum vom "perfekten Urlaub" zerplatzt wie eine Seifenblase in der heißen Mallorca-Sonne.