Ein Mann stürzt mit seinem Kleinflugzeug irgendwo in der Wildnis von Alaska ab, weit weg von jeglicher Zivilisation. Die Maschine kracht mit einem halben Überschlag heftig in einen Fluss und versinkt. – Es ist eines dieser Hollywood-Szenarios, die man eigentlich kaum überleben kann, außer man ist ein richtig krasser Typ. Diesen krassen Typen spielt in "Eiserne Wildnis – Heart of the Beast" der Superstar Brad Pitt. In dem Buddy-Survival-Abenteuer muss er sich das Rampenlicht allerdings mit einem Schäferhund teilen.
Brad Pitt verkörpert in "Eiserne Wildnis" den Army-Veteran James Belmont, Schäferhund Uber heißt im Film Odin. James und Odin sind ein Herz und eine Seele. Sie waren zusammen bei den Special Forces, haben im Krieg viele schlimme Dinge erlebt und verbringen jetzt auch gemeinsam ihren Armee-Ruhestand – beide gleichermaßen stark traumatisiert. Sie gehen angeln, sitzen am Lagerfeuer, fliegen mit James' kleinem Flugzeug durch die Gegend.
Nach dem Absturz in Alaska zerrt Odin sein bewusstloses Herrchen aus dem Wasser, eine echte Heldentat. "Gut gemacht, Kumpel." Aber wie soll es jetzt weitergehen? James und sein geliebter Vierbeiner sind schwer angeschlagen, doch noch stärker als der Schmerz ist der Wille zu überleben. "Ich bringe dich nach Hause", verspricht James. "Eine letzte Mission."
So beginnt mit dem Absturz in Alaska ein Survival-Thriller, in dessen Verlauf die Buddy-Protagonisten James und Odin zahlreiche Hindernisse überwinden müssen. Über 50 Meilen trennen sie von der Zivilisation, auf dem Weg warten von eisiger Kälte über reißende Flüsse bis zu hungrigen Raubtieren so ungefähr alle Gefahren, die das ebenso schöne wie lebensfeindliche Alaska zu bieten hat (gedreht wurde übrigens in Neuseeland). Das Drehbuch zu "Eiserne Wildnis" stammt von Cameron Alexander, die Regie übernahm David Ayer, der mit Brad Pitt vor einigen Jahren bereits den Kriegsfilm "Herz aus Stahl" (2014) drehte.