Tarabas, Sohn russischer Großgrundbesitzer, schließt sich aus Leidenschaft einer revolutionären Gruppe an. Sein Vater verstößt ihn deshalb von Haus und Hof. Tarabas geht nach Amerika und entdeckt in New York die Lust an der Gewalttätigkeit. Als ihm eine Zigeunerin voraussagt, er werde ein Mörder und auch ein Heiliger werden, fühlt er sich einem unentrinnbaren Schicksal ausgeliefert. Die Meldung vom Krieg zwischen Österreich und Russland erweckt in ihm jedoch den Wunsch, nach Russland zurückzukehren, um am Krieg teilzunehmen ...

Nach "Radetzkymarsch" (1965) und "Hiob" (1977) legte Regisseur Michael Kehlmann mit "Tarabas" 1981 seine dritte und letzte Joseph-Roth-Verfilmung vor. Wie bereits in "Radetzkymarsch" setzte er dabei auf die Schauspielkunst des österreichischen Darstellers und Theaterregisseur Helmut Lohners, der gekonnt die schwierige Titelrolle verkörpert. In einer weiteren Rolle als Christian Poller: "Hiob"-Hauptdarsteller Günter Mack.

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