Der Dokumentarfilm erzählt die verrückte Geschichte des Kunstsammlers Igor Savitzky. In der zentralasiatischen Wüste sammelte er während der Sowjetherrschaft über Jahrzehnte verbotene Kunst. Heute ist seine Sammlung russischer Avantgarde die zweitgrösste Sammlung weltweit. Während der Sowjetherrschaft wurden Kunstschaffende, die ihrer eigenen künstlerischen Auffassung treu blieben, exekutiert, in die Psychiatrie weggesperrt oder in den Gulag geschickt. In den 1950er-Jahren aber begann ein junger Maler namens Igor Savitzky (1915 bis 1984), mit ausserordentlicher Leidenschaft und Courage, genau diese Kunst zu sammeln. Und er schuf ein einzigartiges Museum mitten in der Wüste des heutigen Usbekistans.