Ein durchschnittliche Stadt irgendwo in den USA. Hier ereignen sich innerhalb einer Gruppe junger Menschen kuriose Ereignisse: Während Mike nur noch wenige Stunden bleiben, bis er die Stadt zwecks Militärdienst verlassen muss, treibt es sein Freund Phil mit seiner Freundin Valerie. Derweil ist Terry dazu bereit, für einen neuen Job wirklich alles zu tun. Der pubertäre Steve hingegen besorgt sich eine Waffe, um mit seinem überaus brutalen Vater abzurechnen. Phil hingegen hat Geldnöte. Während Mikes Abschiedsparty kommt es ganz in der Nähe zur Katastrophe...

Der deutsche Regisseur Holger Ernst legte bei seinem von Wim Wenders produzierten Werk zu viel Wert auf Authentizität. Zwar gelingt es ihm, in die Welt typischer so genannter "White-Trash"-Jugendlicher zu tauchen. Doch weder die direkte Umgangsart mit den Protagonisten, noch die hautnahe Kamera sorgen dafür, dass man sich mit irgendeinem der Charaktere identifizieren kann. So geht läuft das Gezeigte gefühllos am Betrachter vorbei.

Foto: Reverse Angle (Neue Visionen)