Unterwegs in Guayana: Filmemacher Werner Herzog

The White Diamond

KINOSTART: 10.03.2005 • Dokumentarfilm • Deutschland, Japan, Großbritannien (2004) • 88 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
The White Diamond
Produktionsdatum
2004
Produktionsland
Deutschland, Japan, Großbritannien
Laufzeit
88 Minuten

Mit einem heliumbetriebenen Mini-Zeppelin machen sich Filmemacher Werner Herzog und der Ingenieur Dr. Graham Dorrington auf einen faszinierenden Trip: Sie gehen auf Entdeckungsreise hoch über den Baumkronen des Urwalds von Guyana. Ein riskantes Unternehmen, denn zwölf Jahre zuvor verunglückte der berühmte Tierfilmer Dieter Plage mit dem Vorläufermodel auf tragische Weise. Die Reise nach Guyana wird für Dorrington eine Konfrontation mit der Vergangenheit, denn seit Plages Sturz aus dem Luftschiff kämpft er mit Schuldgefühlen. Zugleich ist die Expedition ein enormer logistischer Kraftakt, doch der Lohn sind Perspektiven von mythischer Schönheit...

Schon in Filmen wie etwa "Fitzcarraldo" tauchte Regisseur Werner Herzog mit ungeheuerem logistischen Aufwand in dunkle Urwälder ein. Wer erinnert sich nicht an die atemberaubende Szene, als ein ganzes Schiff ohne Tricktechnik über einen Berg gezogen wurde. Mit "The White Diamond" nähert sich Herzog erneut dem Urwald, dieses Mal allerdings aus luftigen Höhen. Die Vorfälle, die einst zum tragischen Tod Dieter Plages geführt haben, spielen als Hintergrundgeschichte ebenso eine Rolle. Direkter Auslöser der Tragödie war ein plötzlicher, starker Windstoss, der das Luftschiff in Baumkronen trieb, worauf Plage versuchte, seine im Geäst verfangene Kamera zu bergen. Er fiel dabei aus einer Höhe von nahezu 50 Metern. Er zog sich dabei schwerste Verletzungen zu, denen er zwei Stunden später erlag. Konstrukteur Graham Dorrington hat dieses traumatische Erlebnis bis heute nicht verarbeitet, doch trotz des Schattens der Vergangenheit hat er inzwischen eine verbesserte Version des Fluggeräts konstruiert. Dieser Film fängt trotz zahlreicher Längen die Reise des Luftschiffes in Aufsehen erregenden Bildern ein.

Foto: Salzgeber

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