Seit dem Tod ihres Bruders kennt die fünfzehnjährige Adele nur noch ein Ziel: sie möchte ebenfalls sterben, traut sich aber nicht, den letzten Schritt über den Abgrund selbst zu begehen. Als sich der aus dem Knast geflohene Timo auf dem elterlichen Bauernhof versteckt, sieht Adele ihre Chance. Sie heftet sich an Timo, damit er sie tötet. Auch wenn Timo einst wegen Mordes verurteilt wurde, kann er sich nicht mit dem Gedanken anfreunden, das Mädchen zu töten. So wird ihre gemeinsame Flucht nach Marseille zur wilden Odyssee ...

Ein Film, in dem einem der ansonsten starke Roeland Wiesnekker eigentlich nur leid tun kann. Denn dies ist ein dilettantisch zusammen geschusterter Streifen, an dem nichts stimmt. Die unglaubwürdige Geschichte stolpert durch unstimmige Spielorte, reiht eine sinnfreie Szene an die nächste und nervt schon von Beginn an. Und schlechteres Charakterdesign sieht man selten.

Foto: NikoFilm/Thekla Ehling