Während die reichen Eltern mal wieder im Urlaub und auf Geschäftsreise sind, kennen die gelangweilten Highschool-Kids der New Yorker Upper East Side nur eines: Party bis zum Abwinken. Die entsprechenden Drogen besorgt der Kleindealer White Mike, der nach dem Tod seiner Mutter die High School geschmissen hat und nun ein Doppelleben führt. Denn seinem Vater und der Jugendfreundin verschweigt er natürlich sein Dasein als Dealer. Als ihm sein Mittelsmann Lionel die harte Neu-Droge Twelve anbietet, winkt White Mike ab. Sein verrückter Cousin Charlie denkt darüber allerdings anders und wird prompt ermordet. Mikes bester Freund Hunter gerät unter Mordverdacht ...

Nach dem Bestseller "Zwölf" von Nick McDonell (der das Werk als 17-Jähriger schrieb) kurbelte Joel Schumacher einen Teenager-Drama herunter, das zwangsläufig in einer Katastrophe enden muss. Das Ganze ist zwar gut gespielt, hat aber eindeutig das Problem, dass einem die Protagonisten durch die Bank völlig egal sind. So ist dies eher eine Bestandsaufnahme einer oberflächlichen Jugend-Szene, denn ein mitreißendes Drama über die Jugend der New Yorker Oberschicht.

Foto: Tobis/Jonathan Wenk