Adam ist schon angegraut, arbeitet aber immer noch als Bademeister in einem Luxushotel in Tschads Hauptstadt N'Djamena. Doch die neuen Investoren aus China ersetzen ihn durch den eigenen Sohn und degradieren ihn zum Parkplatzwächter. Derweil nehmen die Unruhen im Land zu und die Regierung fordert die treuen Bürger auf, sie zu unterstützen – entweder mit Geld oder mit Soldaten. Der sich gedemütigt fühlende Adam hat zwar kein Geld, aber einen Sohn ...

Auch wenn diese Geschichte vom sozialen Abstieg eines älteren Mannes nicht sonderlich Neues (Opfer der Globalisierung usw.) erzählt und für unsere Verhältnisse eher dürftig inszeniert ist, ist sie für Afrika vielleicht wichtig. Unsereins jedoch fängt schnell an zu gähnen. Denn spannend oder gar aufregend ist dieser in Cannes ausgezeichnete Film überhaupt nicht.

Foto: Cine Global