In einem Provinzkaff in den peruanischen Anden geht ein fürchterlicher Serienkiller um; er schneidet jungen Männern die Köpfe ab. Polizeichef Percy verliebt sich bei seinen Ermittlungen in die adrette Gerichtsmedizinerin Marina. Die beiden finden die Tatwaffe: ein Beil, das von den Indianern für rituelle Tötungen von Menschenopfern verwendet wurde. Ein angesehener Anthropologe, Spezialist für altindianische Mythen, gerät in Verdacht und wird von Percy schnell eingebuchtet. Doch der unschuldige Mann erhängt sich, und Marina bändelt mit einem anderen an. Percy sieht rot...

Ein raffinierter Thriller mit einer scharfen Kritik am südamerikanischen Männlichkeitswahn. Der peruanische Regisseur Francisco J. Lombardi wurde auf dem Filmfestival in San Sebastián mit der Silbernen Muschel als bester Regisseur ausgezeichnet. Schon seit längerem zählt Lombardi zu den bedeutendsten Filmemachern Lateinamerikas. In seinen Werken, etwa dem Militärdrama "Die Schlucht der Wölfe" (1988), zeigt er mit großer Klarheit und sehr direkt die harte Realität seiner Heimat. In Südamerika hat er auch großen kommerziellen Erfolg, während er hierzulande praktisch unbekannt geblieben ist.