Als Anfang der Neunzigerjahre in Norwegen eine Subkultur von sich reden machte, in der Metal-Musiker und deren Anhänger durch Kirchenbrandstiftungen, Morde und Selbstmorde für Skandale sorgte, glaubte man kaum, dass die so genannte Black-Metal-Szene sogar noch rasend Zulauf erhalten würde. Von der bunten Presse als Amok laufende Satanisten verschrien, fiel es vielen Musikern nicht leicht, dieses Image wieder loszuwerden ...

Das Regie-Duo Aaron Aites und Audrey Ewell nahm sich des Black Metal in Norwegen an, besuchten Künstler wie Harmony Korine und Bjarne Melgaard und interpretierten gemeinsam mit den Musikern die Rebellion gegen das Christentum. So entsteht ein komplexes Bild von Künstlern, die auch vor symbolischen Gewaltakten nicht zurückschrecken, um die Welt zu verändern. Das Ergebnis ist ein oft verstörendes Porträt eigenwilliger Künstler und deren ebenso eigenwilliger Musik.

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