Im Jahre 1859 besucht der Medizinstudent und Sozialrevolutionär Basarow zusammen mit seinem Studienfreund Arkadij dessen väterlichen Gutshof in der russischen Provinz. Basarow ist Nihilist; er stellt die traditionellen Werte der Vätergeneration radikal in Frage. Er erkennt den Grundwiderspruch dieser Gesellschaft, das Gerede von Humanität einerseits, während andererseits die Bauern von den Gutsbesitzern gezüchtigt und ausgebeutet werden. Trotz seines reformerischen Denkens bleibt Basarow jedoch ein Abbild der alten Gesellschaft; er ist unfähig, sich von dem Althergebrachten ganz zu lösen, und so bleibt er den verhaßten Wertmaßstäben verbunden. Nach einer ausweglosen Liebe und angesichts der für seine Ideen wenig aufgeschlossenen Bauern wird er schwermütig und verliert mehr und mehr den Glauben an seine Ideale.