Margaret Wilde ist mit ihrem 11-jährigen Sohn Adam auf dem Weg zum Flughafen, als sie plötzlich von einem anderen Pkw von der Straße abgedrängt wird. Der Fahrer soringt aus seinem Fahrzeug und erschlägt Wilde, Adam kann dem brutalen Angriff gerade noch entkommen, stürzt dabei jedoch in einen eiskalten Fluss. DCI Vera Stanhope, die zufällig am Tatort vorbeifährt, kann den Jungen aus dem Wasser ziehen und reanimieren. Entgegen aller Voraussagen überlebt Adam und wird zu einem wichtigen Zeugen für den Mord an seiner Mutter. Im Zuge ihrer Ermittlungen stellt DCI Vera Stanhope fest, dass Margaret und ihr Sohn keinen festen Wohnsitz hatten und seit vielen Jahren auf der Flucht sind ...

Nach "Vera - Ein ganz spezieller Fall - Verborgene Abgründe", "Schatten der Vergangenheit" und "Heiliger Boden" ist dies der vierte Fall der unkonventionellen Ermittlerin Vera Stanhope alias Brenda Blethyn, den "Krimi-Routinier Paul Whittington ("Hautnah - Die Methode Hill - Die Macht des Schreckens", "Inspector Banks - Kein Rauch ohne Feuer") nach dem Drehbuch von Paul Rutman in Szene setzte. Wie die vorherigen Fälle beruhen die Krimis auf den "Vera-Stanhope"-Romane der britischen Autorin Ann Cleeves, die seit 2010 für das Fernsehen verfilmt wurden. Wunderbar ist auch hier wieder Brenda Blethyn, die sich als Ermittlerin mal witzig und mutig, aber auch clever und sarkastisch zeigt. Mit Ehrgeiz, fast schon verbissen, macht sie sich an ihre Ermittlungen.

Foto: ZDF/Helen Turton