In den 60er Jahren schlägt Van Foreman dem Fernsehsender NBC ein revolutionäres Format vor: eine Comedy-Serie über vier Musiker. Erfolgsproduzent Don Kirshner soll mit den besten Textern und Komponisten der Zeit den Sound erschaffen, die Retortenband wird bei einem Casting des Senders zusammengestellt. Aus dem englischen Schauspieler Davy Jones, dem ehemaligen Kinderstar Micky Dolenz und den Musikern Mike Nesmith und Peter Tork werden die Monkees. Die erste Testvorführung der Pilotsendung ist ein Desaster. Aber als Van die Probeaufnahmen der vier Jungs in die Sendung schneidet, haben sie es geschafft: NBC gibt 26 Folgen in Auftrag. Noch bevor die Monkees auf Sendung gehen, sind sie Stars. Ihre erste Single "Last Train To Clarksville" klettert auf Platz eins der Charts, die Premiere der Serie beschert dem Sender die höchste Quote seiner Geschichte, und die amerikanischen Beatles können sich vor kreischenden Verehrerinnen nicht mehr retten.

Der Film von Neill Farnley zeichnet in fesselender Umsetzung die Erfolgsgeschichte der legendären Popgruppe The Monkees ("I'm a believer") nach. In den 60er Jahren hatten sie ein paar Hits in den Charts, verschwanden aber bald wieder in der Versenkung. Trotzdem zeigt der Film, dass die Popband aus der Retorte nicht erst ein Phänomen des Jahres 2000 ist, als der TV-Sender RTL2 mit den "No Angels" eine Band über das Fernsehen castete und zum Starensemble aufbaute.