Das Leben als illegaler Drogendealer lässt Shannon hinter sich - genauso wie die damit verbundenen Menschen. Und er hat Glück: Tagsüber arbeitet Shannon als Schadensregulierer in einem kleinen Büro, nachts verdient er sich sein Geld als Rausschmeißer an der Tür. Doch als ihn die Nachricht ereilt, dass er an Krebs leide, steht er vor der Wahl: Entweder wieder in abgelegte Muster verfallen oder sich der Herausforderung stellen, Frieden mit sich und den Menschen aus seiner Vergangenheit zu finden. Er entscheidet sich für Letzteres und macht sich auf die Reise ...

Schnell muss der Zuschauer feststellen, dass es in Keith Millers Drama vor allem an der technischen Umsetzung hapert. Besonders die Montage hat gelitten, denn Schnitt und Gegenschnitt unterliegen keinerlei Struktur und auch die Dialoge erfahren wenig Respekt. Die nervöse Kameraführung verstärkt dies leider noch. Auch der dramaturgisch knapp gehaltene Plot und die streckenweise improvisiert wirkenden Szenen lassen die Erinnerungen an diesen dokumentarisch-realistischen Film enttäuscht verblassen.

Foto: temperclayfilms