Alberto hat den Dienst im kleinen Postamt in der norditalienischen Pampa satt. Um endlich nach Mailand versetzt zu werden, macht er auf behindert. Dabei wird er jedoch prompt enttarnt und zur Strafe flugs nach Süditalien versetzt. Im Land der Diebe und Mafiosi angekommen, muss er feststellen, dass der norditalienische Albtraum zwar durchaus paradiesische Seiten hat, dass die Menschen hier aber herzlich und fröhlich sind. In dem einfachen Briefträger Mattia findet er bald sogar einen wahren Freund. Albertos einziges Problem: Wie soll er der Familie beichten, dass er nicht durch Müllberge watet, sondern sich in seinem Exil überaus wohl fühlt?

Wem die Geschichte bekannt vorkommt, der hat durchaus recht. Denn dies ist die italienische Version des französischen Erfolgfilms "Willkommen bei den Sch'tis". Ähnlich witzig wie das Original, gelang es Regisseur Luca Miniero (er arbeitet bereits an einer Fortsetzung des Kino-Hits) durchaus Eigenarten von Land und Leuten einzufangen und geschickt in die bekannte Geschichte zu verarbeiten. Ebenso witzig wie die französische Version überzeugt auch dieses Remake mit guten Darstellern. Dany Boon, Hauptdarsteller und Regisseur von den "Sch'tis", hat hier einen überraschenden Cameo-Auftritt.

Foto: Constantin